
Der Elbwald muss bleiben!
Die eindrucksvolle Baumreihe, die vom Elbstrand aus rechts den Hafen abschließt und die wir liebevoll Elbwald nennen, ist integraler Bestandteil des Ensembles aus Stadt, Hafen und Natur.
Die Bäume des Elbwaldes filtern die Luft, schlucken einen Teil der Hafengeräusche und prägen zusammen mit der Elbe das Panorama, das sich den Besuchern des gegenüberliegenden Elbstrands bietet.
Mit der Volkspetition »Elbwald retten« wollen wir erreichen, dass der Hamburger Senat und die Hamburgische Bürgerschaft die geplante vollständige Abholzung des Elbwaldes am Bubendey-Ufer im Rahmen der Westerweiterung des Hafens stoppen und lediglich jene Bäume fällen lassen, die unbedingt weichen müssten, um die Drehkreiserweiterung für Containerschiffe zu ermöglichen.
Die Ersatzpflanzung für diese Bäume soll dann auf der südlich direkt an den Elbwald angrenzenden Brachfläche vorgenommen werden, so dass das Biotop in der Breite wachsen könnte.
Volkspetition unterschreiben!
Hier ist der Link zu unserer Volkspetition: Einfach anklicken, ausdrucken und Unterschriften sammeln!

Übersicht der Cafés, Restaurants und Geschäfte, in denen die Listen ausliegen:
Café Olé Ottensen
Kepplerstr. 2
22765 Hamburg
Victoria Apotheke
Bahrenfelder Str. 69
22765 Hamburg
Restaurant Kypros
Spritzenplatz 18
22765 Hamburg
Immer im Zimmer
Eulenstrasse 95
22763 Hamburg
Denns BioMarkt Hamburg
Ottenser Hauptstraße 39
22765 Hamburg
Strandperle
Övelgönne 69
22605 Hamburg
Ahoi Strandkiosk
Övelgönne 56-58
22605 Hamburg
Brücke 10 im Strandhaus
Övelgönner Hohlweg 12
22605 Hamburg
46 Market
Liebermannstrasse 46
22605 Hamburg
Mar Y Sol Tapas Bar
Ottenser Hauptstraße 34
22765 Hamburg
Nah & frisch Supermarkt
Holländische Reihe 50
22765 Hamburg
Buchhandlung Christiansen
Bahrenfelder Str. 79
22765 Hamburg
Om Shankair
Hahnenkamp 12
22765 Hamburg

Newsletter
Für den Erhalt des Elbwaldes
Für unsere Kampagne für den Erhalt des Elbwaldes fallen natürlich auch Kosten an.
Deshalb freuen wir uns über Spenden auf unser Konto:
Verein »Elbwald retten«
GLS Bank
IBAN: DE33 4306 0967 1368 8650 00
Gemeinsam stoppen wir
die Rodung!
Jedes Jahr freuen sich Hunderttausende Menschen über den aus mehr als 350 Pappeln, Weiden, Eschen, Eichen, Ulmen und Ahornbäumen bestehenden Elbwald am Bubendey-Ufer. Denn der Elbwald liegt genau gegenüber dem Elbstrand in Övelgönne, einem der beliebtesten Erholungsgebiete unserer Stadt. Eingerahmt zwischen den grossen Containerkränen zur Linken und dem Airbuswerk zur Rechten, ist er die grüne Lunge inmitten des maritmen Industriegebietes Finkenwerder.
Mit unserer Volkspetition wollen wir den Wald erhalten und die drohende Rodung verhindern.
Volkspetition unterschreiben!
Mit der Volkspetition »Elbwald retten« wollen wir erreichen, dass der Hamburger Senat und die Hamburgische Bürgerschaft die geplante vollständige Abholzung des Elbwaldes am Bubendey-Ufer im Rahmen der Westerweiterung des Hafens stoppen und lediglich jene Bäume fällen lassen, die unbedingt weichen müssten, um die Drehkreiserweiterung für Containerschiffe zu ermöglichen. Die Ersatzpflanzung für diese Bäume soll dann auf der südlich direkt an den Elbwald angrenzenden Brachfläche vorgenommen werden, so dass das Biotop in der Breite wachsen könnte.
Unterzeichnen darf, wer seinen Hauptwohnsitz in Hamburg hat, eine Altersbeschränkung gibt es nicht, auch die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht vorgeschrieben.
Abholzung droht!
Jetzt ist der gesamte Elbwald in Gefahr. Im Rahmen der Hafenwesterweiterung plant die Hamburger Wirtschaftsbehörde gemeinsam mit dem Container-terminalbetreiber Eurogate und der Hamburg Port Authority (HPA), den Wald komplett abzuholzen.
Die geplante Drehkreiserweiterung für Containerschiffe könnte auch mit der Fällung von nur einem kleinen Teil der Bäume umgesetzt werden.
Ungeachtet der gesetzlichen Auflage, vor Zustimmung der zuständigen EU-Kommission (die frühestens Ende 2027 erfolgen kann) keine Baumfällungen vorzunehmen, hat die HPA bereits im Februar 2026 rechtswidrig eine Teilrodung vorgenommen.
Jetzt gilt es, weitere illegale, »irreversible« Rodungs-maßnahmen zu verhindern!

Logistik statt Liegeplätze
Die budgetierten Investitionen von insgesamt 1,8 Milliarden Euro könnten beispielsweise auch genutzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens durch eine überfällige Modernisierung der Logistik und Infrastruktur zu verbessern.
Konkret sollte der zügige Ausbau der Hafenbahn und die Erneuerung der Köhlbrandquerung sowie eine Digitalisierung der Abläufe in Angriff genommen werden.
Der Verband für Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg (VHSp) bemängelt seit langem, dass veraltete IT-Software sowie fehlendes Personal zu langen Wartezeiten und unzureichenden Abfertigungskapazitäten für LKW an den Containerterminals führen (zuletzt bei seiner Jahreskonferenz 2026).
Eine Katastrophe für Tiere und Pflanzen
Das Abholzen des Elbwaldes nimmt zahlreichen Tierarten ihre Bauten sowie Nist-, Rast- und Brutplätze. So wird im »Planfeststellungsbeschluss Westerweiterung des Eurogate Containerterminal Hamburg« eingeräumt: »Anlagebedingt werden die Niststätten aller im Vorhabensgebiet brütenden Vögel beseitigt. Bei einer Realisierung der Planvariante ist damit von einem Verlust der aktuell genutzten Nistplätze für Brutvögel auszugehen.« Das betrifft auch die stark bedrohte Art des Mäusebussards. Festgestellt wurde außerdem, dass das Gebiet als Jagdhabitat von verschiedenen Fledermausarten, die allesamt streng geschützt sind, genutzt wird. Laut einer Studie der Universität Hamburg ist durch die regelmäßigen Baggerarbeiten zur Elbvertiefung der Fischbestand in der Elbe in den letzten 15 Jahren bereits um 90% zurückgegangen. Dieser fatale Trend würde durch die Arbeiten zur Hafenwesterweiterung noch verschlimmert. Der Elbwald produziert als »grüne Lunge« des Industriegebietes Waltershof durch die Bindung von CO₂ laut Schätzung des Umweltgutachters Markus Mössel täglich über eine Million Liter Sauerstoff.
Die Pappeln sind besonders wichtig für die Luftqualität, da sie 20-mal so viel Kohlenstoffdioxid absorbieren wie andere heimische Bäume. Zudem filtern sie jährlich etwa 21 Kilogramm schädlichen Feinstaub aus der Luft. So leistet der Elbwald einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz.


Rechtswidrige Teilrodung
Im Februar 2026 hat die HPA bereits eine rechtswidrige Teilrodung* durchgeführt und stattliche Trauerweiden, die in die Elbe ragten, sowie etwa 50 Pappeln gefällt.
Die vorgeschriebenen »Ersatzmaßnahmen« – also Neupflanzungen – für die gefällten Bäume werden im Landkreis Segeberg vorgenommen. Denn in Hamburg gibt es keine größeren Flächen mehr, die begrünt werden könnten.
* Vor der noch ausstehenden EU-Genehmigung hätten keine irreversiblen Maßnahmen wie Baumfällungen vorgenommen werden dürfen. Zudem erfolgte die Rodung ohne die vorgeschriebene öffentliche Ausschreibung.
Wir fordern:
Mit der Volkspetition »Elbwald retten« wollen wir erreichen, dass
- der Hamburger Senat und die Hamburgische Bürgerschaft die geplante vollständige Abholzung des Elbwaldes am Bubendey-Ufer im Rahmen der Westerweiterung des Hafens stoppen
- lediglich jene Bäume gefällt werden, die unbedingt weichen müssten, um die Drehkreiserweiterung für Containerschiffe zu ermöglichen
- die Ersatzpflanzung für diese Bäume dann auf der südlich direkt an den Elbwald angrenzenden Brachfläche vorgenommen wird, so dass das Biotop in der Breite wachsen kann.
Eine Milliarde Steuergelder
Die Prognosen, die den Planungen für die Hafenwesterweiterung zugrunde lagen, haben sich als komplett falsch erwiesen: Statt der im Hafenentwicklungsplan von 2012 für das Jahr 2025 vorhergesagten 25,3 Millionen Standardcontainer (TEU) wurde gerade einmal ein Umschlag von 8,3 Millionen Einheiten erreicht. (Quelle: Hafen Hamburg Marketing (HHM))
Jetzt ist es an der Zeit, Konsequenzen aus der Fehlplanung zu ziehen: Nach der Absage des Bundes, sich an den für die neuen Containerterminals budgetierten öffentlichen Zuwendungen von 1,1 Milliarden Euro zu beteiligen, müsste Hamburg diesen enorme Betrag alleine tragen. Wir haben berechnet, was man mit dieser immensen Summe jeweils Sinnvolles machen könnte:

Die Bäume sollen einer unnötigen, riesigen, kargen Kaimauer weichen
Vorgesehen ist, den gesamten Wald für zwei neue Schiffsliegeplätze zu fällen. Dies ist allerdings aufgrund der derzeitigen Auslastung, die laut aktuellen Angaben der HPA nur etwa 60% beträgt, am Markt vorbei geplant und somit überflüssig. Immer wieder hatten HPA und Wirtschaftsbehörde behauptet, dass die neuen Terminals als Ersatzfläche benötigt werden, um die Modernisierung der bestehenden Anlagen durchzuführen. Im Juli 2026 haben sie dann aber eingeräumt, dass es möglich und sogar geplant ist, die Automatisierung und Digitalisierung im laufenden Betrieb vorzunehmen.
So, wie es hier die HPA in ihrem PR-Video »Transformation Waltershofer Hafen« simuliert, darf es dort, wo jetzt der Elbwald steht, in Zukunft nicht aussehen.


Aufforsten statt Abholzen!
Derzeit besteht der Elbwald – nach der im Februar 2026 vollzogenen Teilrodung – aus über 350 Pappeln, Weiden, Ahornbäumen und Eichen. Aber zwischen den Bäumen am Elbufer und dem alten Petroleumhafen liegen 24 Hektar Brachland. Dieses Areal wird von der Hamburg Port Authority (HPA) seit Jahren regelmäßig gepflügt, um zu verhindern, dass sich hier Bäume, Büsche und Tiere ansiedeln. Denn diese Fläche ist für die im Rahmen der Hafenwesterweiterung geplanten neuen Containerterminals »reserviert«. Da der Hamburger Hafen aber keine neuen Containerliegeplätze benötigt, sollte dafür auch keine Fläche mehr freigehalten werden. Wir fordern deshalb, das Gebiet hinter dem Elbwald freizugeben und zu einem Mischwald aufzuforsten. Ein entsprechendes Konzept des Umweltgutachters Markus Mössel sieht vor, hier überwiegend Pappeln und dazu passende Arten wie Weiden, Erlen und Eschen anzusiedeln. Nach Mössels Berechnungen könnten pro Hektar über 100 langlebige Bäume angepflanzt werden. Damit entstünde ein ökologisch optimal ausbalanciertes Biotop mit rund 2.500 Bäumen, das in dem Industriegebiet Finkenwerder zwischen Containerhafen und Airbus-Werk eine wichtige Funktion zur CO₂-, Feinstaub- und Schadstoffbindung hätte und im Jahresdurchschnitt täglich über sechs
Millionen Liter (!) Sauerstoff produzieren würde. Der neue Elbwald wäre somit ein wichtiger Beitrag, um die im Volksentscheid vom Oktober 2025 beschlossenen Klimaziele zu erreichen.
Der vorliegende Aufforstungsentwurf wurde unter Einsatz einer KI-gestützten Anwendung erstellt und dient als konzeptionelle Grundlage zur weiteren fachlichen Prüfung und Ausarbeitung.


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Hinweis: Auf Wunsch von Övelgönner Nachbar:innen weisen wir auf die Initiative Rettet die Elbchausee hin, die sich für die Parkplätze an der Elbchaussee einsetzt. Die Initiative ist unabhängig von Elbwald retten.



